Süddeutsches Eisenbahnmuseum Heilbronn

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11.01.2014:
 

Kessel-HU 38 3199

In der Woche vom 06.01. bis zum 09.01. wurde in Zusammenarbeit mit den Eisenbahnwerkstätten Krefeld ein wichtiger großer Schritt zum Abschluß der nun schon eine Weile andauernden Kessel-Hauptuntersuchung unserer P8 erledigt. Nachfolgend eine kurze Auflistung der Arbeiten, die an den einzelnen Tagen dieser intensiven Arbeitswoche ausgeführt wurden:

  • Montag, 06.01.:
    An diesem Tag wurden zum größten Teil weitere Vorbereitungen zum Einsetzen und Verstemmen zweier neuer Niete am Langkessel, sowie Arbeiten zur Aufarbeiten der Dampfsammelkastenauflagen, dem Anbau noch fehlender Armaturen, wie den Wasserstandshähnen, und dem Sauberschleifen der Rohrwandlöcher erledigt.
     
  • Dienstag, 07.01.:
    Nun ging es, nachdem die beiden fehlenden Niete eingebaut und verstemmt waren an den Anbau des Dampfsammelkastens, der mit Hilfe des Staplers und einer Hilfskonstruktion oberhalb der Rauchkammer an seinen Platz gehoben wurde und anschließend ausgerichtet und verschraubt wurde.

     
  • Mittwoch, 08.01.:
    Nachdem somit die letzten Vorbereitungen abgeschloßen waren, konnten am Mittwochvormittag die neuen Heiz- und Rauchrohre in den Langkessel eingeschoben werden.


    Anschließend wurde durch die EWK mit dem synchronen feuerbüchsseitigen Einschweißen und dem rauchkammerseitigen Einwalzen der Rohre begonnen. Zeitgleich wurden noch die letzten neuen Waschlukenpilze eingebaut und somit alle Waschluken verschloßen.

     
  • Donnerstag, 09.01.:
    Nachdem die Arbeiten zum Einschweißen und Einwalzen vorerst abgeschloßen waren, ging es an das Einschleifen des Reglers und den Einbau des Reglergestänges und des Reglerbocks. Danach wurden die Domdeckel des Dampf- und des Speisedoms aufgesetzt und verschloßen. In der Zwischenzeit wurden noch die neuen Stehbolzen eingebaut und verschweißt.
    Danach konnte der Kessel unserer P8 erstmalig wieder mit Wasser gefüllt und mit Druck beaufschlagt werden. Mit langsamer Steigerung des Drucks auf den Kesselhöchstdruck, wobei noch einige Rohre nachgewalzt und ein paar Schweißnähte nachgebessert wurden, konnten wir zu unserer Zufriedenheit feststellen, dass alle Ventile und sonstige kritischen Punkte des Kessels vollständig dicht waren.

     

Pwghs 54

Auch an diesem Samstag wurde weiter an der Aufarbeitung des Rahmens unseres zukünftigen Begleitwagens der Bauart Pwghs 54 gearbeitet, der weiter mit dem Druckluftnadler von hartnäckiger alter Farbe und Schmutz befreit und nach erfolgtem Abschleifen grundiert wurde.

 

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